Umweltschule
Der Aufruf des BUNDs galt allen Schulen und Privathaushalten Deutschlands. Zur Hilfe gerufen wurden die Umweltlehrerin des Gymnasiums, die stellvertretende Direktorin, der Hausmeister derSchule und ein weiterer Lehrer. Alle wollten gemeinsam mit der Schule den Kampf gegen den Treibhauseffekt aufnehmen. Zu unseren Unternehmungen gehörten u.a. die Beschriftung der Licht-schalter, um unnötiges Suchen des richtigen Lichtes durch Ein- und Ausschalten zu vermeiden, außerdem bauten wir einen Komposthaufen, um dei Schüler und Lehrer zur Trennung der Müllmassen anzuregen. Wir gestalteten Projekttage mit leckerem und gesundem Frühstück, Naturkosmetik oderder Herstellung von Papier. Wir riefen die Schüler dazu auf, sparsam mit Licht, geöffnetem Fenster bei aufgedrehter Heizung und den Papierspendern auf der Toilette zu sein, und auf Sauberkeit und eine angenehme Atmosphäre im Schulhaus zu achten.
Aber anstatt sich für die Erhaltung des eigenen Lebensraums einzusetzen, wurden wir verhöhnt und ausgelacht und schlichtweg als "Ökofutzies" abgestempelt. Viele ältere Schüler provozierten und richteten bei unseren Projekten eher Schaden an, als uns und die Schule zu vertreten. Klar, dass ziemlich schnell Resignation auftauchte und wir keine Motivation zu neuen Aktionen mehr hatten.
Trotz der eher geringen Resonanz an unserer Schule, wurde die Wette gewonnen und dieBundesregierung sponsorte ein Fest für alle Teilnehmer. Leider fand diese Fete in Bonn statt, so dass niemand von uns aus finanziellen Gründen teilnehmen konnte.
Mittlerweile haben sich die Oekies verjüngt. Da die Gründungsmitglieder ihr Abitur im Jahr 2002 absolvierten, übergaben sie die Leitung in feierlicher Form an die jüngeren Mitglieder.
| Autor: Herr Arndt | Datum: 11.06.2008 15:02 |