Perspektivwerkstatt
Was bedeutet „Perspektivwerkstatt“?
Die Perspektivwerkstatt findet in Klassenstufe 7 (und perspektivisch Klassenstufe 8) am Fritz-Greve-Gymnasium statt. In den vier Wochen der Perspektivwerkstatt untersuchen die Schülerinnen und Schüler ein Oberthema aus verschiedenen Perspektiven, nämlich Geisteswissenschaften, Sprachen, Naturwissenschaften, Künste, Wirtschaft & Technik sowie Sport. Für jede Perspektive haben die Lehrkräfte Materialpakete und Kann-Listen erarbeitet, womit die Schülerinnen und Schüler kompetenzorientiert verschiedene Niveaustufen erreichen können. Über die Methodik entscheidet ein konkretes Graduierungssystem, in dem die Schülerinnen und Schüler auf- und absteigen können. Je weiter der Aufstieg, desto freier das Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler müssen in den vier Wochen der Perspektivwerkstatt alle Perspektiven grundlegend durchlaufen. Entsprechende Leistungsnachweise werden in einem schulisch entwickelten Portfolio gesammelt. Dabei entscheiden die Schülerinnen und Schüler selbst, in welcher Perspektive sie das grundlegende Anforderungsniveau überschreiten wollen. Zum Fokussieren der Metakognition bieten alle Lehrkräfte Lerncoachings an.
Warum gibt es die „Perspektivwerkstatt“?
In Zeiten des schnellen Internets und einer stetig wachsenden KI sollen Kompetenzen in den Fokus des Lernens gerückt werden. Anhand fester Kompetenzen und Methoden sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Fähigkeiten und Fertigkeiten fachübergreifend funktionieren und anzuwenden sind. Zudem benötigen moderne Herausforderungen keine einfachen Lösungen, sondern eine umfassende Lösungssuche aus verschiedenen Perspektiven.
Wichtig: Fachübergreifendes Lernen muss gelernt werden!
Die Lehrkräfte fungieren als Lernbegleiter mit fachlicher Expertise. Neben festen Input-Phasen, in denen Unterrichtsinhalte mit der Lehrkraft besprochen werden. stehen Lerncoachings in Kleingruppen im Fokus der Perspektivwerkstatt, in denen Lernstrategien und Kompetenzen besprochen werden. Durch die angeregte Reflexion des Lernprozesses erkennen Schülerinnen und Schüler, dass erlernte Kompetenzen in mehreren Unterrichtsfächern anzuwenden sind. Zudem entwickeln sie ein Verständnis für eigene Stärken und Schwächen sowie die Fähigkeit, das eigene Lernverhalten einzuschätzen und selbstständig Lösungen für Herausforderungen zu finden
Die Ergebnisse der Perspektivwerkstatt knüpfen inhaltlich an den traditionellen Unterricht an. Die Lerninhalte sind das Ergebnis eines umfassenden Abgleichens fachlicher Rahmenpläne und somit in den Klassenstufen rahmenplankonform.




